Dr. Jaap van der Wal

Jaap van der Wal MD PhD (* 1947) arbeitete bis Februar 2012 als Senior Lecturer (Associate Professor) in Anatomie und Embryologie an der Universität von Maastricht, Holland. Er ist jetzt von der Universität in den Ruhestand getreten und widmet sich voll und ganz seinem Projekt Embryo in Motion, Ausbildung in der Phänomenologischen Embryologie und Dynamische Morphologie. Seit seinem Abschluss als Doktor der Medizin (1973) wurde er Anatom – Embryolog und hat sich zuerst in der funktionellen Anatomie des Haltungs- und Bewegungsapparates spezialisiert. Im Jahr 1998 schloss er sein Studium als MD in diesem Bereich durch eine Dissertation über eine ‘trans-anatomischen” Blick auf die menschliche Propriozepsis (Sinn für Körperhaltung und Fortbewegung) ab. Er fungierte als Forscher und Lehrer an verschiedenen universitären Instituten für Anatomie und Embryologie in Holland.
Nach und nach entwickelte er auch als Lehrer für Philosophie der Wissenschaft und in der medizinischen Anthropologie mit Themen wie Was bewegt uns? Was hat die  Naturwissenschaft, über das zu erzählen? “Meine Leidenschaft war und ist immer noch die menschliche Embryologie. Der menschliche Körper ist ein Prozess, sich entwickelnd und funktionierend im Rahmen der Zeit. Der Embryo bewegt, verhält sich in Formen. Die Felder der Studie Kinesiologie und Embryologie treffen sich in den Bereichen Bewegung und Form.

Nicht zuletzt gab es eine Art Revival zu seiner “alten” Forschung der Propriozepsis. Über das Zweite Internationale Fascia Kongress in Amsterdam im Jahre 2009 und einige Publikationen konnte er eine fruchtbare Konzeption erreichen zwischen seiner architektonischen Anatomie des Binde- und Muskelgewebes auf der einen Seite und dem phänomenologischen Ansatz des embryonalen Körpers auf der anderen Seite. Die Idee, dass die Faszien am besten als Matrix und (Bio)Tensegrity-Organ des Körpers verstanden werden können, wann wir sie nicht mehr in einer topographischen anatomische Ansatz aber in eine funktionale Architektur von Mesenchym denken. Auf der phänomenologischen Begriff von “MESODERM” (oder “meso”) als die Mitte und Mesenchym) gegründet, darf man die Faszie als das innere Gewebe verstehen, d.h. die Dimension der Verbindung sowie der Raum Erschaffung: Ein ganzheitliches Konzept auf der Faszie als Matrix-Organ

Related Pubs

  1. Wal, J.C. van der, 1988, The organization of the substrate of proprioception in the elbow region of the rat, Thesis, University (of) Limburg (Maastricht), The Netherlands.
  2. 2009, Wal, J.C. van der, The Architecture of the Connective Tissue in the Musculoskeletal System – An Often Overlooked Functional Parameter as to Proprioception in the Locomotor Apparatus, International Journal of Therapeutic Massage and Bodywork (IJTMB), Vol. 2, number 4, December 2009: 9 – 23.
  3. 2010, Wal, J.C. van der, Kontinuität und Konnektivität – die Architektur des Bindegewebes als Ergänzung der Anatomie der Faszien. In: Liem, Torsten an Dobler, T.K. (eds.), Leitfaden Osteopathie, Parietale Techniken, 3. Auflage: 726 – 737, Urban & Fischer.
  4. 2012, Wal, J.C. van der, Proprioception, Mechanoreception and the Anatomy of the Fascia. In: Robert Schleip et al. (eds.), Fascia: The tensional Network of the Human Body, Chapter 2.2: 81 – 87, Churchill Livingstone Elsevier, ISBN 978-0-7020-3425-1.
  5. 2014, Wal, J.C. van der, Propriozeption, Mechanorezeption und die Anatomie der Faszie, In: R. Schleip et al. (eds.) Lehrbuch Faszien, 2 Die Faszie als Kommunikationsorgan. Kap 2.2: 58 –63, Elsevier Urban & Fischer, ISBN 978-3-437-55306-6.
  6. 2015, Wal, J.C. van der, 2012, Some Considerations as to Nomenclature in the Domain of the Fascia and Connective Tissue – Van Der Wal’s response to Stecco’s fascial nomenclature, Journal of Body work and Movement Therapy (JBMT), Vol 19, January 2015: 304 – 309.
  7. 2017, Wal, J.C. van der, The Fascia as the Organ of Innerness – A holistic Approach based upon a Phenomenological Embryology and Morphology, In: Torsten Liem et al. (eds.), The Fascia in the Osteopathy Field: Chapter 10 87 – 100, Handspring Publishing Ltd, ISBN-978-1-909141-27-8.

Website: www.embryo.nl